achtung katzenbuch: Katergericht von Heike Wolpert

Pauli: Es ist ein Katzenbuch! Es ist also nur logisch, dass ich es rezensiere!

Yvonne: Es ist aber auch ein Krimi, also mein Gebiet!

Pauli: Es ist ein KATZENkrimi! Socke würde nicht wollen, dass du das Buch besprichst!

Yvonne: Heike aber schon.

Pauli: Das glaube ich nicht. Soll ich sie Fragen?

Yvonne: Können wir uns nicht irgendwie einig werden?

Pauli: Wir schreiben jeder eine Rezi?

Yvonne: Und Julia Nummer drei oder wie? Und die Leser langweilen sich dann?

Pauli: Du hast keine Ahnung! Julia schreibt einen voll coolen Bericht darüber, warum Kater Socke in einen Krimi gehört.

Yvonne: Na pass auf, wir machen es so: Ich bespreche den menschlichen Fall und du den kätzischen.

Pauli: Naaaaa gut.

Yvonne: Sommer, Sonne, Ferienzeit… eigentlich die perfekte Jahreszeit für ein paar Tage Erholung. Das denken sich auch der Hauptkommissar der Kriminalpolizei Peter Flott und seine Freundin, die Tierärztin Chris. Prima Plan… wäre da nicht Peters Job. Mord macht nämlich keine Sommerpause. So werden Peter und sein Team zu dem Toten Philipp Oberwasser gerufen. Offensichtlich ein Selbstmord… Kopfschuss, die Waffe liegt neben ihm, oder ist alles nur inszeniert? Denn warum sollte Oberwasser sich umbringen? Immerhin kam er erst vor kurzem aus dem Gefängnis. Dort verbrachte er 15 Jahre, weil er den Mann seiner damaligen Freundin umbrachte. Schon damals leitete Peter die Ermittlungen und durch Oberwassers Geständnis war alles sehr einfach aufzuklären. Und dann wird auch noch Oberwassers damaliger Anwalt Stefan Zweibold tot aufgefunden. Anscheinend eine Überdosis. Hat er sich umgebracht, weil die Kanzlei nicht lief und seine Ehe gescheitert war? Aber warum hat er seinem Sohn dann vorher erzählt, dass er an was ganz Großem dran ist? Für Peter stellen sich fragen über Fragen. Und dann werden an beiden Tatorten auch noch die gleichen Fingerabdrücke gefunden. Allerdings gehören die einem Kleinkriminellen, der eher für Drogenhandel bekannt ist.

Pauli: Bla, bla, bla… Das ist doch alles gar nicht wichtig! Was wirklich wichtig ist: Mimi ist schon wieder verschwunden! Jetzt, wo Socke und Mimi endlich miteinander glücklich sein könnten, wird sie entführt! Ja, ihr habt richtig gelesen E N T F Ü H R T. So richtig mit Erpresserbrief und Foto! Zusammen mit Clooney und Gismo sucht Socke überall, es gibt keine Spur. Suleika gibt so gut es geht ihren Senf dazu, aber da ihre Menschen im Urlaub sind, wird sie immer eingesperrt. Und obwohl Peters Team Sockes Auftauchen an Tatorten schon gewohnt ist, muss der Hauptkommissar aufpassen, dass er dieses Mal keine Schwierigkeiten bekommt, denn Socke wird von der Zeitung am Tatort fotografiert. Was Sockes Fall mit Peters Fall zu tun hat, müsst ihr aber selber herausfinden.

Yvonne: Auf jeden Fall hat Heike Wolpert hier wieder einen super Krimi gezaubert. Spannend bis zum Schluss, mit unerwarteten Wendungen und viel Charme und Humor.

Pauli: Besonders gut wird der Krimi durch Socke und seine Nachbarn. Ich liebe diese Katzen einfach! Vielleicht ziehe ich nach Hannover.

Yvonne: Du bleibst schön hier! Heike schickt uns Socke ja direkt ins Wohnzimmer und wie wir seit dieser Woche wissen gibt es bereits eine Idee für den 5. Fall.

Zu „Katergericht“ haben wir mit lieben Freunden eine Blogtour veranstaltet.

Hier könnt ihr noch einmal die Beiträge nachlesen.

Hier findet ihr die Meinungen unserer Blogtourfreunde zum Buch:

Tanja von nichtohnebuch.blogspot.com

Hier findet ihr die Besprechungen zu weiteren Büchern von Heike Wolpert:

Schönheitsfehler (Band 1)

Schlüsselreiz (Band 2)

Katertrunk (Band 3)

Das Buch erschien im Gmeiner Verlag